Buchsatz
Typografie, die man nicht bemerkt.
Guter Buchsatz fällt nicht auf. Er sorgt dafür, dass man hundert Seiten liest, ohne zu merken, dass jemand jede einzelne Zeile bedacht hat.
Buchsatz ist das handwerkliche Ende der Typografie. Satzspiegel, Zeilenabstand und Silbentrennung entscheiden darüber, ob ein Text über lange Strecken angenehm zu lesen ist. Die Arbeit steckt in Details, die niemand bewusst wahrnimmt: keine Schusterjungen, keine Hurenkinder, ausgeglichene Graustufe im Satzbild, korrekte Marginalien und Kolumnentitel. Ich habe während meiner Zeit in Verlagen gelernt, worauf es dabei ankommt.
Was dazu gehört.

Satzspiegel & Format
Seitenformat, Ränder und Textbereich werden aufeinander abgestimmt – die Grundlage für ein ruhiges Satzbild über das ganze Buch hinweg.

Mikrotypografie
Silbentrennung, Ligaturen, Abstände und Umbruchkorrektur – die Detailarbeit, die den Unterschied zwischen gesetzt und getippt ausmacht.

Struktur & Register
Kapitelaufbau, Kolumnentitel, Inhaltsverzeichnis und Register – konsistent aufgebaut und automatisiert, wo es sinnvoll ist.

Druckvorstufe
Bundzugabe, Farbprofile und Abstimmung mit Druckerei und Buchbinderei bis zur fertigen Ausgabe.
Bücher werden über Jahre gelesen und oft neu aufgelegt. Ein sauber strukturiertes Satzdokument macht Korrekturen und Folgeauflagen beherrschbar, statt bei jeder Änderung den Umbruch des ganzen Buchs zu gefährden.
Sie planen eine Publikation, die sauber gesetzt sein soll?
Ich freue mich auf ein erstes Gespräch – unverbindlich und konkret.